In Einzelaktien investieren

Erstmalig habe ich in Einzelaktien investiert und versuche auch dort ein sehr ausgewogenes Portfolio zusammenzustellen. Ich habe in riskante Aktien wie die Deutsche Bank, sowie aber auch in Selbstläufer u.a. Adidas und Exoten wie die weltweitgrößte Brauereigruppe Anheuser-Busch InBev oder in den chinesischen Suchmaschinen-Anbieter Baidu (Wikipedia-Artikel über Baidu) investiert. Fehlen darf der IT-Sektor auch nicht, so wie Google und Microsoft.

Wieso ich Aktien der Deutschen Bank gekauft habe

Ich gebe zu, es sind wirklich keine rosigen Zeiten für die Großbank und die Aktie befindet sich immer noch in einem sehr tiefen Tal. Deshalb habe ich 100 Aktien zu ca. 600 EUR gekauft und erhoffe mir in den nächsten 2-3 Jahren, nachdem die Sanierung der Deutschen Bank abgeschlossen ist, ein gutes Wachstum der Kurse. Ich bin der Meinung das man alles daran versuchen wird, die Deutsche Bank nicht Pleite gehen zu lassen. Auch bei den Experten herrscht Unklarheit, so dass die meisten Anleger die Aktie mit deutlichen Verlusten wieder verkauften. Ich habe in anderen Anlagen sehr hoch diversifiziert, so dass ich einen möglichen Totalverlust der 600 EUR abfedern kann. Andere Experten meinen wiederrum, dass der Aktienpreis in den nächsten 2-3 Jahren sich verdreifachen kann (siehe Focus-Artikel über Börsen-Profi Bernecker). Ich habe mich entschieden dieses Risiko einzugehen.

TUI-Aktie

Sie ist derzeit ebenso im Keller und die Rendite-Erwartungen sind hoch. TUI versteckt sich nicht nur in Reisebüros und als Reiseveranstalter direkt am Urlaubsziel. Nein, darin steckt noch viel mehr Substanz. Zu TUI gehören weiterhin eine große Flotte bestehend aus Flugzeuge und Kreuzfahrtschiffe.

Adidas – Der Dauerläufer

Adidas wird 70 Jahre und mehr Aufmerksamkeit erhält man nicht durch diesen Marketing-Aufhänger. Sportartikel werden immer benötigt. Sei es Laufschuhe, die unter dem Tannenbaum liegen um den Neujahrsvorsatz anzugehen oder Fanartikel zu der nächsten Fußball-Europameisterschaft 2020. Vorallem bei der nächsten EM könnte die Strahlkraft besonders hoch sein, denn sie findet erstmalig in 11 europäischen Städten sowie in einer asiatischen Stadt (Baku) teil. Auch die UEFA denkt an Umsatz! 😉

Google und Microsoft-Aktie

Vorallem der IT-Sektor wird aus einem möglichen Börsencrash und in den Jahren eines vermutlich anstehenden Bärenmarktes nicht als Verlierer gelten. Unternehmen der IT, vorallem auch der IT-Security-Sektor, haben Gewinnpotenzial.

Depot bei der Onvista-Bank

Für den Handel von Einzelaktien habe ich mich für ein Depot bei der Onvista-Bank, seit 2017 eine Tochter der Comdirect, entschieden. Die Onvista-Bank bot mir den Erlass der ersten zehn Orderkosten und sie ist aber generell mit den dauerhaften Orderkosten von nur 5 EURO sehr preiswert.

Ab Mai 2020 werde ich die größeren ETF-Sparpläne u.a. der MSCI-World von meinem Depot der Consorsbank auf das Depot der Onvista-Bank übertragen. Die Ordergebühr für einen Sparplan bei der Onvista-Bank beträgt nur und fix 1 Euro und somit günstiger als die 1,5% bei der Consorsbank. D.h. in meinem Fall Sparraten unter 75 EUR lohnen sich bei der Consorsbank, über 75 EUR bei der Onvista-Bank. Wie es bei der Consorsbank der Fall ist, soll in Kürze eine Smartphone-App der Onvista-Bank bereitstehen. Somit ist ein schneller Überblick über die eigenen Finanzen garantiert.

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* Wie bei jeder Investition ist Ihr Kapital gefährdet und die Anlagen sind nicht garantiert. Die Rendite beträgt bis zu 6,75 % p. a. Bevor Sie sich für eine Investition entscheiden, lesen Sie bitte unsere Risikoerklärung oder wenden Sie sich gegebenenfalls an einen Finanzberater.